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Marktanalsyse

Klaus Hinkel
Vorstand der HINKEL & Cie. Vermögensverwaltung AG

DAX: Die entscheidende Frage
Investment-Barometer

Indexkommentar zum Value-Stars-Deutschland-Zertifikat


Liebe Leserin, lieber Leser,

das Analysten-Team des Anlegerbriefs berät uns bei der Titelauswahl von Value Perlen des  Value Stars Deutschland Index. Dieser Index ist über das outperformance Value Star Deutschland-Zertifikat mit einer kumulierten Performance seit Emission im Dezember 2013 von + 205,5% versus DAX 59,0% (Stand 31.03.2021) erwerbbar.

Auf das Jahr heruntergebrochen stellt diese Entwicklung im Imdex-Zertifikat eine jährliche Rendite von 16,6% dar. Der DAX kam im gleichen Zeitraum nur auf eine Rendite von 6,6% p.a.

Zudem erstellt der Chefredakteur des Anlegerbriefs, Dr. Adam Jakubowski, Berichte zu aktuellen Marktgeschehnissen und Marktanalysen, die wir Ihnen Dank seiner freundlichen Unterstützung gerne unterbreiten:

Rückblick

Die USA steuern im laufenden Jahr nach Schät-zung des IWF auf ein BIP-Wachstum von 6,4% zu. Angesichts einer zunehmenden Dynamik hatte der Währungsfonds damit erst im letzten Monat seine Prognose deutlich nach oben kor-rigiert. Vor diesem Hintergrund und angesichts einer anziehenden Inflationsrate scheint eine erste Straffung der Geldpolitik eigentlich nicht unangemessen. Doch die US-Notenbank sieht das noch anders. In der Sitzung in dieser Woche hat die FED bekräftigt, dass ein Anziehen der Zügel im Moment noch nicht angesagt ist – ob-wohl auch die Einschätzung der Notenbanker zu den Konjunkturperspektiven positiver aus-fällt. Aber zunächst einmal sollen weitere Ver-besserungen am US-Arbeitsmarkt abgewartet werden, der in der Krise durch eine gewaltige Entlassungswelle durchgeschüttelt wurde. Die FED will die Märkte informieren, wenn sie die Debatte um eine mögliche Reduktion der mo-natlichen Wertpapierkäufe oder eine Erhöhung der Zinsen aufnimmt – und das würde dann mit größerem Vorlauf vor den ersten tatsächlichen Schritten in dieser Richtung geschehen.

Einmal mehr zeigt sich die US-Notenbank da-mit als großer Freund der Kapitalmärkte. Die Geldpolitik wird nicht antizipativ gestrafft, son-dern erst dann, wenn es unbedingt nötig er-scheint. Damit wird einem starken Wachstum deutlich Vorrang vor Preisrisiken eingeräumt. Allerdings sieht die FED die jüngste Inflationssteigerung auch als temporäres Phänomen, und dafür gibt es durchaus gute Gründe. Sollten mit der anhaltend lockeren Geldpolitik und der Entwicklung an den Finanzmärkten aber die In-flationserwartungen weiter steigen, könnte das zu einem Problem werden. Doch da der Trend steigender US-Marktzinsen seit Mitte März pausiert, besteht kein akuter Handlungsdruck. Bleibt die Frage, ob das reicht, damit die Märkte die Rally bald fortsetzen können.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihr Klaus Hinkel

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