Die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Industrie, ist sichtlich angeschlagen und der DAX läuft nur noch seitwärts. Ob 2026 mehr Aufwärtsmomentum bringt, hängt auch von den Impulsen ab, die vom wichtigen Handelspartner USA kommen.
Gold: Der nächste Krisenschub
Gold funktioniert seit tausenden von Jahren als liquide Anlage zur Werterhaltung und zeigt gerade in der aktuellen Zeit, mit multiplen politischen Krisen und großen Inflationsgefahren, wieder seine Stärke. Solange eine Krise die nächste jagt, ist es unwahrscheinlich, dass das sich an dem positiven Grundtrend bei dem Edelmetall etwas ändert.
DAX: Immun gegen Dauerstagnation?
Der deutschen Wirtschaft droht damit das dritte Jahr ohne nennenswertes Wachstum. Doch für 2026 ist die Regierung optimistischer, dann soll es wieder ein Plus von 1,1 % geben. Das ist zwar weniger als zuvor vermutet (1,6 %), wäre aber trotzdem die Rückkehr in die Nähe des Trendwachstums. Treiber soll dabei der private Konsum sein, der im Jahresverlauf anziehen könnte. Hilfreich sind dabei Reallohnsteigerungen und sinkende Zinsen.
DAX: Gute Chancen für weitere Rally
Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest, daher haben die institutionellen Anleger den DAX-Höhenflug in den letzten Monaten mit Misstrauen beäugt und sind jetzt mutmaßlich unterinvestiert. Setzt der deutsche Leitindex die Rally fort, dürfte das den Anlagedruck erhöhen, was wiederum den Aufwärtstrend stärken könnte. Zumindest unter Sentiment-
Gesichtspunkten bleiben die Aussichten für den deutschen Markt positiv.
Gold: Das perfekte Szenario
Es ist aber unwahrscheinlich, dass der Aufstockungsprozess in China zu Ende ist – zumal die Bestände der Zentralbank immer noch unterdurchschnittlich sind. Auch ansonsten zeichnet sich ein für Gold fast perfektes Szenario ab: Die Zentralbanken könnten aus konjunkturellen Gründen zu Zinssenkungen gezwungen sein, obwohl die Inflation über den Zielwerten bleibt. Das wären gute Rahmenbedingungen für einen weiter steigenden Goldpreis.
DAX: Konjunktur-Hoffnungen lösen sich in Luft auf
Eine schnelle Besserung bei der Industrie in Deutschland und damit auch insgesamt bei der Konjunktur ist nicht in Sicht. Die Auftragsflaute hält an und deutlich positive Impulse aus dem Ausland sind aktuell eher unwahrscheinlich. Entpuppt sich die Rezession in Deutschland damit als strukturelle Depression? Gemach. Es gibt durchaus berechtigte Hoffnungen, …





