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Innovativ: Auf seinem Weg zu absoluten Erträgen arbeitet der Düsseldorfer Vermögensverwalter Klaus Hinkel mit smarten Strategien.

03/2020 TiAM / STANDPUNKT ABSOLUTE RETURN / FOTO: FRANK BEER / FINANZEN VERLAG

AUTOR: Alfons Niederländer

Smarte Strategien für konstant positive Erträge

Mit ihrem cleveren Multi-Asset-Ansatz zeigt die Düsseldorfer Vermögensverwaltung Hinkel & Cie., wie sich auch in schwierigen Zeiten absolute und positive Rendite erzielen lässt. Dabei nutzt das Team um Unternehmensgründer Klaus Hinkel auch unkonventionelle Anlagelösungen.

 

Ein wenig sperrig klingt das schon: Family Office Asset-Klassen-Solution Total Return. So heißt die Strategie, welche die Hinkel & Cie. Vermögensverwaltung AG ihren Kunden anbietet. Umso klarer ist der Grundgedanke, der dahintersteht. „Total Return“ heißt für uns: Den Anlegern auf Sicht von zwölf Monaten immer schwarze Zahlen zu liefern“, erklärt Klaus Hinkel, Gründer und Vorstand der Gesellschaft.

Auch zum Thema Anlageklassen hat man in Düsseldorf, wo die Vermögensverwaltung beheimatet ist, eigene Vorstellungen: „Für uns sind Assetklassen nur solche Klassen, die nicht oder nur sehr wenig miteinander korrelieren“, so Hinkel.

Aktien wertet er demzufolge als eine einzige Anlageklasse – unabhängig davon, ob es sich um Small oder Large Caps, Growth oder Value-Titel handelt. „Wenn der Markt nach unten geht, fallen sie alle, wenn auch unterschiedlich stark“, weiß Hinkel.

Der Vermögensverwalter und sein Team setzen auf ein über Jahre hinweg aufgebautes Netzwerk zu Asset-Managern, die entweder Marktführer sind oder sonstige Alleinstellungsmerkmale vorweisen können. Die Allokation der Kundengelder erfolgt nach einem Core-Satellite-Ansatz. Im Kern befinden sich aktiv verwaltete Fonds mit konsequentem Risikomanagement, in den Beimischungen insgesamt fünf verschiedene Strategien, die helfen sollen, die Schwankungen des Kundendepots zu verringern.

Das sind zum einen alternative Long-Short-Fonds zur Risikoreduzierung, zum anderen Unternehmens- und gemanagte Anleihen, die Zinsen für das Portfolio vereinnahmen sollen. Auf den ersten Blick sei dieser Ansatz nicht allzu außergewöhnlich, gesteht der Düsseldorfer Vermögensverwalter. „Wirklich abheben können wir uns aber mit den drei restlichen Satellitenengagements“, sagt Hinkel. Die drei Satelliten sind: Aktienfonds mit dauerhaft kapitalgedeckter Absicherung, Handelsstrategien, die sich am Nachrichtenfluss der Unternehmen orientieren, sowie alternative Investments im Bereich der Immobilienfinanzierung.

Institutionelle Anlagelösungen

Bei dem dritten der Satelliten handelt es sich um ein Mezzanineprodukt in Form einer nachrangigen Immobilienfinanzierung. Entstanden ist der aktuell 1,2 Milliarden Euro schwere AIF-Spezialfonds, weil Banken seit der Finanzkrise eher konservativ an Projektentwicklungen, Projektmodernisierungen und Revitalisierungen herangehen. Ist eine Immobilie fertig, seien auch langfristige Bankkredite kein Problem. Um dahin zu kommen, müsse man aber erst einmal bauen, umbauen oder modernisieren – und genau dazu gibt es diesen Fonds. „Als Fondsmanager haben wir den Marktführer aus der Schweiz ins Boot geholt“, erklärt Hinkel. „Es ist das einzige Anlageprodukt, das ich kenne, das in den vergangenen sechseinhalb Jahren jeden Monat schwarze Zahlen bei kaum vorhandener Volatilität gebracht hat und seine Erträge halbjährlich ausschüttet.“

Allerdings: Zugang zu einer solchen Anlagelösung bekommen nur gewerblich geprägte Großinvestoren. Um das Investment in der diskretionären Vermögensverwaltung einzusetzen, hat Hinkel deshalb den Fonds durch eine Verbriefung ummanteln lassen. Dadurch entstehen zwar Kosten von 0,6 Prozent pro Jahr, doch die Mindestanlagesumme reduziert sich deutlich.

In Hinkels Satellitenstrategie kommen darüber hinaus vier global anlegende, aktiv verwaltete Aktienfonds zum Einsatz. Alle vier entwickeln sich seit Jahren erfolgreich, laufen aber meist parallel und geben in Krisen daher auch gleichzeitig nach – zuletzt im Corona-Crash.

„Natürlich fragen die Kunden, warum wir nicht rechtzeitig verkauft haben. Die einfache Antwort lautete: Weil niemand weiß, wann die Börse runtergeht und wie heftig sie fällt.“

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